Freie Lizenzen im Internet

vg wort
Freie Lizenzen – auch als Open-Source-Softeware bezeichnet – finden im Internet immer mehr Verbreitung. Freie Software Lizenzen stellen im Gegensatz zu proprietärer (unfreien) Software die Rechte des Anwenders in den Mittelpunkt und nicht die des Herstellers.

Das Gegenstück der freien Software-Lizenzen, sind die so genannten proprietären (unfreien) Software-Lizenzen, deren Nachteile ja wohl hinlänglich bekannt sein dürften. Ein typisches Beispiel einer solchen proprietären Software ist beispielsweise das Betriebssystem Windows von Microsoft. Das Kernstück solcher proprietärer  Software ist der, dass der Quellcode dieser Software vom Hersteller nicht offen gelegt wird und somit niemand – außer der Hersteller selbst – Bescheid weiß, was die Software eigentlich tut und wie sie funktioniert.

Der Nachteil solche proprietärer Software ist der, dass der Anwender vom Hersteller ganz und gar abhängig ist. Nur der Hersteller selbst kann Software oder neue Updates liefern, die mit den proprietären Formaten und Schnittstellen umgehen kann.

Dem Gegenüber, stellen freie Software-Lizenzen, die Rechte des Anwenders in den Mittelpunkt und nicht die der Softwareentwickler. Von einer freien Software spricht man, wenn folgende vier Freiheiten erfüllt sind:

  1. Das Programm darf zu jedem Zweck ausgeführt werden,
  2. das Programm darf studiert und verändert werden,
  3. das Programm darf verbreitet werden und
  4. das Programm darf verbessert und diese verbesserte Version darf verbreitet werden, und so einen Nutzen für alle Anwender erzeugen.

Im Internet werden für Software oft die BSD-Lizenz und die GNU General Public License (GPL) als freie Lizenzen verwendet. Eine der gängigsten Standardlizenzen für freie Inhalte sind hier in erster Linie die GNU Free Documentation. Diese GNU-Lizenzen für freie Dokumentation (englische Originalbezeichnung GNU Free Documentation License; Abkürzungen: GNU FDL, GFDL) wird für freie Software-Dokumentationen als auch für andere freie Inhalte verwendet. Diese Lizenz wird von der Free Software Foundation (FSF), der Dachorganisation des GNU-Projekts, herausgegeben. Mehr über diese freie Lizenz finden Sie bei Wikipedia.

Dieter Caspar ist am 30.08. 1956 in Koblenz am Rhein geboren. Nach seinem abgeschlossenen Hauptschul-Besuch, machte er 1971 eine Berufsausbildung zum Technischer Zeichner -Maschinen- und Vorrichtungsbau-. In diesem Beruf arbeitete er anschließend ca. 2 Jahre. Nach seinem Zividienst von 1976 bis 1977 im Krankentransport und Rettungsdienst holte er auf dem 2.Bildungsweg sein Fachabitur nach und nahm 1979 an der Fachhochschule Frankfurt ein Studium im Fachbereich Sozialpädagogik auf, welches er 1982 als Dipl. Sozialpädagoge abgeschlossen hatte. Im Anschluss nahm er 1983 an der Universität Frankfurt/Main ein Jura-Studium auf, welches er nach anschließender Referendarausbildung 1993 mit dem 2.Staatsexamen erfolgreich abgeschlossen hatte. So gesehen liegt der Schwerpunkt seiner Tätigkeit im Internet-business auf Themen zum Internetrecht für Unternehmer, die im Internet-Business tätig sind. Gerade Einsteiger in das Internet-Business sollten sich neben andere Fähigkeiten, die es zu erlernen gilt (wie z.B. Blog erstellen, Traffic-Generierung, das sehr wichtige Marketing, etc) auch mit den rechtlichen Grundlagen dieses Businesses vertraut machen. In diesem Internetrechts-Blog erhalten Online Unternehmer, die notwendigen rechtlichen Informationen für ihr Business.

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