EU-Kommission will Urheberrecht an das Informationszeitalter anpassen

vg wort
Die EU-Kommission will das europäische Urheberrecht an das digitale Informationszeit des Internet anpassen. Diese Reform beschloss nun nach Beratung mit den Kommissare, dass Anfang 2013 ein Dialog mit Interessenvertretern der aus Politik und Wirtschaft gestartet werden soll. Das Ergebnis soll sein, dass dann 2014 konkrete Gesetzesvorschläge auf den Tisch gelegt werden sollen.

Gerade bei folgenden speziellen Fragen sei nach Auffasung der Kommission eine Anpassung an die veränderte digitale Welt dringend nötig. Diese betreffen etwa die grenzüberschreitende Verwendung von Inhalten, nutzergenerierte Inhalte Privatkopien-Abgaben (Stichwort: Festplattenabgabe) und Zugang zu audiovisuellen Werken und kulturellem Erbe.

Ziel dieses Dialoges sei es, sicherzustellen dass das Urheberrecht in gerade im neuen digitalen Informationszeitalter noch seinen Zweck erfüllt, so die EU-Kommision. Gerade die digitale Wirtschaft werde nach Einschätzungen der EU-Kommission in den kommenden Jahren sieben Mal stärker als die übrigen gesamten Wirtschaftsleistung wachsen. So müsse ein modernes Urheberrecht vor allem eine wirksame Anerkennung und Vergütung der Rechteinhaber sicherstellen, damit Anreize für Kreativität, kulturelle Vielfalt und Innovation zu schaffen werden. Nur so sei einerseits eine wirksame Bekämpfung die Piraterie gewährleistet, und andererseits werden hierdurch auch neue Geschäftsmodelle ermöglicht.

Der Beauftragter für Urheberrecht der Piratenpartei, Bruno Kramm, setzt sich u.a. dafür ein, dass beispielsweise die Schutzrechte des Urheber verkürzt werden. Gerade unter den Gegebenheiten der modernen digitalen Informationsgesellschaft sei dieses dringend notwendig. Nach der jetzigen Rechtslage erlöschen die Schutzrechte des Urheber siebzig Jahre nach seinem Tod (§ 64 UrhG) des Urhebers.

Was ist Ihre Meinung? Sollen die Schutzrechte des Urhebers verkürzt werden? Schreiben Sie Ihre Meinung hier unter dem Artikel als Kommentar.

Wenn Sie mehr Informationen zu den Grundlagen der derzeitigen Urheberrecht haben möchten, finden Sie auf einem Blog auch einen einleitenden Artikel.

Dieter Caspar ist am 30.08. 1956 in Koblenz am Rhein geboren. Nach seinem abgeschlossenen Hauptschul-Besuch, machte er 1971 eine Berufsausbildung zum Technischer Zeichner -Maschinen- und Vorrichtungsbau-. In diesem Beruf arbeitete er anschließend ca. 2 Jahre. Nach seinem Zividienst von 1976 bis 1977 im Krankentransport und Rettungsdienst holte er auf dem 2.Bildungsweg sein Fachabitur nach und nahm 1979 an der Fachhochschule Frankfurt ein Studium im Fachbereich Sozialpädagogik auf, welches er 1982 als Dipl. Sozialpädagoge abgeschlossen hatte. Im Anschluss nahm er 1983 an der Universität Frankfurt/Main ein Jura-Studium auf, welches er nach anschließender Referendarausbildung 1993 mit dem 2.Staatsexamen erfolgreich abgeschlossen hatte. So gesehen liegt der Schwerpunkt seiner Tätigkeit im Internet-business auf Themen zum Internetrecht für Unternehmer, die im Internet-Business tätig sind. Gerade Einsteiger in das Internet-Business sollten sich neben andere Fähigkeiten, die es zu erlernen gilt (wie z.B. Blog erstellen, Traffic-Generierung, das sehr wichtige Marketing, etc) auch mit den rechtlichen Grundlagen dieses Businesses vertraut machen. In diesem Internetrechts-Blog erhalten Online Unternehmer, die notwendigen rechtlichen Informationen für ihr Business.

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